2018 ist es endlich soweit und Mal­ta wird den Titel „Europäis­che Kul­turhaupt­stadt“ tra­gen dür­fen. Die Mal­teser freuen sich schon lange auf das anste­hende Jahr und bere­its seit vier Jahren wird sog­ar auf eini­gen Flugzeu­gen der mal­te­sis­chen Air­line Air Mal­ta mit dem Titel gewor­ben.

Dabei han­delt es sich bei Val­let­ta um die kle­in­ste Haupt­stadt Europas und zählt noch dazu zum Unesco Weltkul­turerbe. So muss sich die Haupt­stadt der kleinen Mit­telmeerin­sel schon lange nicht mehr ver­steck­en, denn Jahr für Jahr zieht sie mehr Touris­ten in ihren Bann.

War Mal­ta vor zehn Jahren ins­ge­samt noch etwas ver­schlafen­er, so hat sich dies grundle­gend geän­dert. Der Dorn­röschen­schlaf, in dem sich Val­let­ta schein­bar befand, ist vor­bei. Es ist nicht mehr so, dass die Bürg­er­steige um 18:00 nach oben geklappt wer­den. Nein, vielmehr strö­men die Men­schen durch die engen Gassen der Haupt­stadt und brin­gen sie so zum Pulsieren. Der nahe gele­gene Hafen und beliebte Anfahrt­spunkt für Kreuz­fahrtschiffe aus der ganzen Welt tut sein Übriges. Ich empfehle jedem Besuch­er auf Mal­ta die Haupt­stadt ein­mal zu besuchen. Oft ist in einem Hotel in Sliema ein­quartiert. Von dort kann man wun­der­bar die Fähre nehmen, die in weniger als 15 in Val­let­ta angelegt hat. Für Mal­ta stil­gemäß erre­icht man so die Haupt­stadt. Ein weit­er­er Vorteil bei der Anreise mit der Fähre: Sie umge­hen das täglich wiederkehrende Verkehrschaos und müssen nicht im Bus oder Taxi schwitzen.

In der Haupt­stadt angekom­men kön­nen Sie in eine Pfer­dekutsche umsteigen, die es auf Mal­ta noch sehr häu­fig gibt. Hier spüren Sie den Geist der Geschichte: Ob St. Johns Kathe­drale, Gericht, Regierungspalast oder Shop­ping-Meile. Hier kommt jed­er auf seine Kosten. Woran Sie immer wieder merken wer­den, dass Sie auf Mal­ta sind? Das achteck­ige weiße Mal­te­serkreuz auf roten Unter­grund, dass an die 250-jährige Herrschaft des Rit­teror­dens auf der Insel erin­nert. All das sind Gründe, warum Val­let­ta ver­di­ent den Titel der Kul­turhaupt­stadt trägt.

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